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Wissenswertes für den Reisenden : Pässe und Visa


Generell sind Ausländer verpflichtet, ein Thai Visum bei einer thailändischen Botschaft oder einem Generalkonsulat für die Einreise und den Aufenthalt zu beantragen (Geschäftskunden, Investitionskunden, Studium, medizinische Behandlung oder bei Aufnahme einer Beschäftigung). Ausländer müssen einen gültigen Pass oder gleichwertige Dokumente besitzen und sich zur Einhaltung der Reglements durch den Immigration Act BE2522 (1979) und den damit verbundenen Bestimmungen verpflichten. Seien Sie sich bewusst, dass sich thailändische Visapflichten von Zeit zu Zeit ändern und Sie sich unbedingt zeitgerecht vor Antritt Ihrer Reise bei einer thailändischen Botschaft über die aktuellen Bestimmungen informieren müssen.

Wenn Sie einen Kurzurlaub in Thailand planen, benötigen Sie kein Visum, wenn Sie Bürger eines der rund 40 Nationen sind, die eine Befreiung der Visumpflicht unterzeichnet haben. Mit dem Nachweis einer Weiterreise oder Rückreise ist es Bürgern von Neuseeland, Australien, Kanada, den USA und den meisten europäischen Nationen gestattet, sich in Thailand bis zu 30 Tagen aufzuhalten, ohne ein Visum beantragen zu müssen. Diese Visumfreiheit wird bei der Ankunft in Thailand ausgestellt. Bei der Einreise auf dem Landweg können Sie sich allerdings nur bis zu 15 Tagen in Thailand aufhalten. Diese Regelung gilt seit dem 1. Januar 2009. Bitte erkundigen Sie sich ebenfalls bei einer thailändischen Botschaft oder Konsulat in Ihrem Heimatland nach den aktuellen Bestimmungen.

Wenn Sie Bürger eines Landes sind, das die Befreiung von der Visumpflicht nicht unterzeichnet hat oder wenn Sie planen, sich in Thailand länger als 15/30 Tage aufzuhalten, müssen Sie bei einer Botschaft oder einem Konsulat außerhalb des Königreichs ein Visum beantragen. Die thailändischen Touristenvisa gelten für 30 oder 60 Tage. Besucher, die aus Thailand in ein Nachbarland reisen und dann wieder zurück nach Thailand kommen, können maximal drei aufeinander folgende 30 oder 60 Tage gültige Thai Visa auf einmal beantragen.

Die Strafe für ein überzogenes Visum ist in der Regel 500 Baht pro Tag, begrenzt auf max. 20.000 Baht. Geldstrafen können bei der Ausreise am Flughafen bezahlt werden. Wenn Sie nur einen Tag überzogen haben, kann es vorkommen, dass sich der Strafrahmen zwischen 0 - 1000 Baht beläuft, je nach den zur Zeit geltenden Vorschriften. Kinder unter 14 Jahren, die mit einem Elternteil oder Erziehungsberechtigten reisen, sind von der Zahlung einer Geldbuße ausgeschlossen.

Zur Vermeidung einer Geldbuße bei einem überzogenen Visum kann bei einer thailändischen Einwanderungsbehörde eine Visumserweiterung beantragt werden. Die Ausländerbehörde in Bangkok in der Nähe der Sathorn Rd. ist die beliebteste (Tel.: 02-287-3101; Soi Suan Phlu; Öffnungszeiten Mo-Fr 9.00-12.00/13.00-16.30 Uhr, Sa 9.00-12.00 Uhr). In der Ausländerbehörde von Chiang Mai ist ebenfalls eine Verlängerung möglich (Tel.: 05-320-1755 -6; Th Mahidon; Öffnungszeiten Mo-Fr 8.30-16.30 Uhr). Die übliche Gebühr für eine Verlängerung des Visums beträgt rund 2000 Baht. Da die Ausländerbehörden in der Regel stark frequentiert werden, ist es nicht sinnvoll, hier eine Verlängerung zu beantragen, es sei denn, Sie glauben, dass Sie Ihr Visum um mehr als 3 oder 4 Tage überziehen werden. Der Zeitraum der Verlängerung des Visums hängt vom ursprünglichen Visum ab; typischerweise wird ein 30 Tage Visum um 7 Tage und ein 60 Tage Visum um bis zu 30 Tage verlängert.

Über die Bedingungen von anderen Thai Visa, wie Non-Immigrant-, Alters-und Studentenvisa erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer nächsten Botschaft, einem Konsulat oder auf der Internetseite des thailändischen Außenministeriums unter www.mfa.go.th.

Informationen über Standorte und Telefonnummern von thailändischen Botschaften und Generalkonsulaten im Ausland können Sie über das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, Abteilung für konsularische Angelegenheiten - Visa und Reisedokumente, 123 Chaengwattana Road, Bangkok 10210 erfahren. Erreichbarkeit: Tel.: (662) 981-7171 Durchwahl 3201-2, 3204-5 oder direkt unter 575-1062-4, Fax.: (662) 575-1066, E-Mail: div1303@mfa.go.th

Es wird darauf hingewiesen, dass Ausländer, die unter eine der folgenden Kategorien fallen, vom Betreten des Königreichs ausgeschlossen werden:

    * Für diejenigen, die keinen echten oder gültigen Reisepass oder ein gleichwertiges Dokument und/oder ein gültiges Visum (wenn notwendig) besitzen.
      
    * Für diejenigen, die über keine geeigneten Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts in Thailand verfügen.
      
    * Für diejenigen, die in Thailand eine Tätigkeit als Hilfsarbeiter/Tagelöhner aufnehmen, einen Job ohne entsprechende Ausbildung oder Erfahrung annehmen oder ohne Arbeitsgenehmigung tätig sein wollen.
      
    * Für diejenigen, die als psychisch labil gelten oder an einer ansteckenden Krankheit leiden.
      
    * Für diejenigen, die noch nicht gegen Pocken geimpft wurden und diese Impfung oder andere notwendige Behandlungen nicht durch einen für die Immigration zuständigen Arzt durchführen lassen.
      
    * Für diejenigen, die von einem thailändischen Gericht verurteilt wurden; eine gerichtliche Verfügung besteht oder von einem ausländischen Gericht verurteilt wurden, mit Ausnahme von Kavaliersdelikten oder Fahrlässigkeit, vorausgesetzt, dies findet sich auch als Ausnahme in den gesetzlichen Verordnungen.
      
    * Für diejenigen, die durch ihre Verhaltensweise eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen.

    * Für diejenigen, bei denen angenommen werden muss, dass der Grund der Einreise mit Prostitution, dem Handel mit Frauen und Kindern, Drogenschmuggel oder anderen Arten des Schmuggels, die gegen die öffentliche Moral verstoßen, zu tun hat.
      
    * Für diejenigen, die nicht über genügend Geldmittel oder eine Bürgschaft nach § 14 des Zuwanderungsgesetzes (B.E. 2522) verfügen.
      
    * Für diejenigen, denen eine Einreise nach § 16 des Zuwanderungsgesetzes verboten ist (B.E. 2522).
      
    * Für diejenigen, die von der Regierung Thailands oder eines anderen Landes abgeschoben wurden oder das Recht auf Aufenthalt in Thailand oder in einem anderen Land verwirkt haben oder des Landes verwiesen wurden.

Die Prüfung und Diagnose von körperlichen oder geistigen Krankheiten (einschließlich Schutzmaßnahmen gegen Krankheiten) wird vom zuständigen Immigrationsarzt durchgeführt.